Sommerfest 2011

Moggi Sommerfest am 20. August 2011

Das diesjährige Sommerfest der Morgan Freunde Nord bei Anette und Conrad klingt immer noch in mir nach und ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei Euch beiden, aber auch bei Euren Kindern, für diesen wunderschönen Samstag im August bedanken.

Wieder einmal habt Ihr das Heft des Handelns in die Hand genommen als es hieß, wer richtet in diesem Jahr das Sommerfest aus? Natürlich haben wir alle gehofft, dass es so kommt, waren doch die letzten Sommerfeste bei Euch immer geprägt von garantiert gutem Wetter, toller Stimmung, mindestens einem Überraschungspaket, liebenswerten Gastgebern, perfektes timing, guter Laune, durch die Bank nette Morganbegeisterte und weiteren Höhepunkten wie Köstlichkeiten aus der Küche, dem Keller und vom Grill.

Und das Schönste überhaupt ist, dass Du, Conrad, gesagt hast, Ihr werdet die Tradition Sommerfest bei Euch solange fortsetzen, solange es noch einen gibt der Lust hat zu kommen. Ich weiß nicht, ob Du diese Aussage mit Anette abgestimmt hast, will es auch lieber nicht hinterfragen, denn das Wesentliche ist, es geht weiter. Für Euch bedeutet dieses, damit spreche ich in erster Linie Anette an, Arbeit vor, während und nach dem Sommerfest, für uns freudige Erwartung an die in der Sektion Nord bekannten social Events bei Euch.

Dieses Jahr wurden 16 Moggies auf einer ausgetüftelten Wegstrecke entlang der Elbchaussee über Wedel, mit Stopp auf dem Flugplatz Uetersen, weiter über Norderstedt mit Ziel Walddörfer akribisch zusammen gehalten. Für den einen oder anderen beruhigend zu wissen, dass Hans-Jürgen in seinem Fahrzeug das Ende der Kette schloss. So war es eigentlich unmöglich, dass ein Fahrzeug abhanden kommt bzw. sich verirrt. Ich habe jedenfalls nichts dergleichen gehört was zumindest die erste Etappe der Tour betrifft.
Übrigens eine gute Idee von Dir, Conrad, als Anführer des Konvois Deinen jeweils unmittelbaren Hintermann während der Fahrt an pikanten Kreuzungen oder Abzweigungen anzuweisen und so abzustellen, um Sorge zu tragen, dass auch wirklich alle Fahrer den Anschluss des Konvois nicht verpassen und somit zusammen bleiben.
Diese Rotation hat super geklappt und jeder Fahrer war einmal dran. Sieh einmal an, das kannten wir noch gar nicht.

In der Einladung hat Conrad wieder für Spannung gesorgt und angekündigt:
Auch in diesem Jahr werden drei von Euch für einen kleinen "Ausflug" auf unseren Schwingen getragen...
Was er wohl damit meint? werden sich die Neumitglieder (immerhin vier) des Clubs gefragt haben. Vielleicht haben sie aber auch den Bericht von 2010 gelesen und konnten ahnen, was sich um die Schokolade rankte.
Nach dem Motto "im letzten Jahr ist es doch auch gut gegangen" ließ Conrad die Tombola unter uns allen wieder mit Spannung kreisen. Nach dem die drei Gewinner fest standen, nahm Conrad sie an seine Seite und trug sie auf den Schwingen seiner Einmotorigen zu einem 40minutigen Ausflug über Hamburg. Na ja, das mit über Hamburg kam nicht sofort. Wir, die Zurückgebliebenen fragten sich, will er durch Hamburg rollen? Gut, dass auf dieser Runway fast schon A380 landen und starten können. Conrad nutzte die volle Länge aus, hatte dann genug Treibstoff (Startgewicht!) verbraucht um sich Fuß für Fuß vorsichtig in die Lüfte zu erheben.
Ja Conrad, dass nächste Mal daran denken, dass die Gravitation von der Masse der Beteiligten abhängig ist- Was für ein Erlebnis!

Besonders amüsiert habe ich mich über den weiteren Verlauf der Ausfahrt. Wie auch letztes Jahr wurde unser Konvoi doch tatsächlich getrennt. Wie konnte das passieren? Wo war das Rotationsprinzip? Waren wir übermütig und meinten es geht auch ohne? Jedenfalls kamen wir alle an, wenn auch in drei Gruppen.
Gut, dass es da so ungefähr 20.000 km über uns ein paar Blecheimer auf Umlaufbahnen gibt, die uns den Weg weisen können. Wir müssen das also weiter üben, unbedingt. Gleicher Weg, gleiche Strecke--

Wie nicht anders zu erwarten, wurden wir beim Eintreffen bei Euch von Anette aufs herzlichste empfangen und in den folgenden Stunden nach Strich und Faden verwöhnt.
Ich habe den himmlischen Duft des selbst gebackenen und ofenwarmen Kuchens immer noch in der Nase. Man war der gut!

Und so nahmen der Nachmittag und der Abend wie wir es aus den Vorjahren her kennen seinen Lauf. Der Gastgeber steht hinter dem Grill, die Gastgeberin zaubert ein leckeres Buffet, die Kinder des Hauses verdienen sich als aufmerksame Kellner und wir, die Gäste, lassen uns treiben, verwöhnen und genießen eine Gemütlichkeit sondergleichen bei sehr lieben Menschen und Lagerfeuerromantik.

Ja, es war ein schöner und erlebnisreicher Tag bei und mit Euch.

Eure Morganfreundin Anka.